Achtsamkeit

Eine Rückkehr zu Dir selbst

Autor: Zukunfts-Impuls

Veröffentlichung am: 27.06.2025

Letzte Aktualisierung: 08.02.2026

1. Wie Du den Moment wieder spüren lernst

In einer Welt, die lauter, schneller und voller wird, wächst in vielen von uns das Bedürfnis nach Stille, Klarheit und innerer Verbindung. Achtsamkeit, die von so manchem noch als spirituelle Modeerscheinung belächelt wird, ist in Wahrheit eine uralte Praxis, die Dich zurückführt. Zurück zu Dir. Zu dem, was jetzt ist. Zu dem, was zählt.

Wir hetzen oft durch den Tag, funktionieren, sind gedanklich in der Zukunft unterwegs, um unseren Plan und unsere Checklisten abzuarbeiten oder in der Vergangenheit, um darüber zu grübeln, wie die Dinge anders hätten laufen können. Und genau dabei verlieren wir den wichtigsten Moment, das Jetzt.

Achtsamkeit im Alltag zu praktizieren, geht ziemlich einfach, wenn Du Dich dafür entscheidest, diesen Weg für Dich zu wählen. Denn Achtsamkeit ist nicht nur ein  Trend und ein Wort, das mittlerweile wie eine Floskel verwendet wird. Sie ist in ihrem tiefen Kern ein Zurückkehren zu Dir selbst. Ein Zurückkehren in Deinen Körper und in Dein Herz. Sie lädt Dich ein, Dich und die Welt um Dich herum wieder bewusst wahrzunehmen. Nicht, um Informationen zu erhaschen und den Kopf zu beschäftigen. Sondern um den Moment mit allen Sinnen und in seinen Facetten wahrzunehmen.

2. Was ist Achtsamkeit und was bewirkt sie?

Die Wurzeln der Achtsamkeit finden sich in der buddhistischen Lehre, insbesondere im Vipassana, einer Meditationsform zur Einsicht in die Natur des Geistes. In der westlichen Welt wurde Achtsamkeit durch Jon Kabat-Zinn populär, der in den 1970er Jahren das MBSR-Programm (Mindfulness-Based Stress Reduction) entwickelte, eine wissenschaftlich fundierte Methode zur Stressbewältigung. Heute ist Achtsamkeit in Psychologie, Medizin und Coaching ebenso präsent wie in der Spiritualität. 

Achtsamkeit bedeutet, mit wachem Herzen durchs Leben zu gehen. Ganz bewusst, verbunden, innerlich ruhig, beobachtend und spürend. Sie beinhaltet:

Selbstwahrnehmung: sich selbst zu beobachten, zu spüren und zu erkennen und die eigenen Gedanken, Emotionen und Körperempfindungen bewusst zu machen. 

Nicht-Bewerten: Annehmen, was gerade ist, ohne es als „gut“ oder „schlecht“ zu interpretieren oder sofort verändern zu wollen. Man nennt es auch „annehmen, was ist“.

Gegenwärtigkeit: den Moment bewusst zu erleben, ohne in Vergangenheit oder Zukunft zu flüchten, und dann den nächsten Moment und jeden weiteren.

Mitgefühl: Mit Dir selbst und anderen freundlich zu sein, wohlwollend, liebevoll, respektvoll und wertschätzend, ohne sich kleinzumachen, zu beschimpfen oder zu kritisieren.

Intention: Bewusst zu handeln, statt im Autopilot-Modus zu reagieren, macht es möglich, sich auszurichten, zu fokussieren und bewusst zu handeln und auch alltägliche Dinge nicht im Vorbeigehen zu erledigen, sondern präsent zu sein.

Regelmäßige Achtsamkeit kann:

  • die Gesundheit durch eine stärkere Selbstwahrnehmung stärken
  • Stress reduzieren & das innere Gleichgewicht fördern
  • Emotionale Reaktionen klären & mildern
  • Dein Nervensystem regulieren & besseren Schlaf unterstützen
  • Deine Beziehung zu Dir und anderen vertiefen
  • Deine Intuition und Selbstwahrnehmung schärfen
  • ein bewussteres & intensiveres Lebensgefühl fördern.

Sie bringt Dich zurück in die Verbindung mit Dir selbst und damit auch mit dem, was wirklich im Leben zählt.

Mann schließt Tür auf, um von Dunkelheit ins Helle zu gelangen

3. Sieben Wege, um Achtsamkeit im Alltag zu leben

Kleine Rituale können große Wirkung haben. Du brauchst nicht unbedingt einen Kurs zu buchen oder tausend Bücher darüber zu lesen. Alles kann mit ein paar bewussten Momenten beginnen, die Du in Deinen Alltag einfließen lässt, zum Beispiel auf diese Weise…

Bewusstes Atmen

Stell Dir 3 × täglich einen Timer und frage Dich: „Wie atme ich gerade?“ Atmest Du tief, flach, gehetzt? Dann atme bewusst, langsam und ganz tief in Deinen Bauch hinein. Dein Atem ist der einfachste Weg, ins Jetzt zurückzukehren und eine tiefe Atmung beruhigt zudem Dein Nervensystem.

 

Beginne den Morgen mit Stille

Bevor Du morgens Dein Handy nimmst, spüre einmal bewusst Deine Füße. Lausche Deinem Atem. Spüre Dein Herz. Beginne den Tag mit Dir allein und lass die Welt noch einen Moment lang draußen. Wie fühlst Du Dich heute?

  • Wie geht es Dir körperlich?
  • Wie geht es Dir mental?
  • Wie geht es Dir emotional?

 

Achtsames Trinken oder Essen

Iss oder trink eine Mahlzeit pro Tag ganz bewusst und ohne Ablenkung. Nimm Farbe, Geruch, Temperatur und Geschmack wahr. So wird bereits ein einfacher Tee zu einem achtsamen Moment. Zudem kannst Du das, was Du zu Dir nimmst, auch noch bewusst genießen.

 

Naturkontakt

Ein Blick in den Himmel, barfuß durch das Gras laufen, mit den Händen die Rinde eines Baumes oder das Blatt einer Pflanze zu berühren, kann Dir Energie geben. Denn die Natur verbindet Dich sofort mit dem Moment. Selbst 2 Minuten an der frischen Luft wirken klärend, bringen Sauerstoff in Dein Körpersystem und klären die Gedanken.

 

Journaling oder Achtsamkeits-Tagebuch

Schreibe Dir abends in ein Notiz- oder Tagebuch:

  • Was habe ich heute bewusst wahrgenommen?
  • Was hat mich berührt?
  • Was möchte ich morgen klarer fühlen?

 

Berührung & Körperwahrnehmung

Lege sanft die Hand auf Dein Herz oder Deinen Bauch. Spüre Dich, Deinen Körper und mache Dir bewusst, dass Du jetzt gerade hier bist. Körperkontakt ist eine Erinnerung an Dich selbst. Du kannst Dich auch selbst umarmen und Dich selbst halten (auch wenn das für manche Menschen seltsam klingt). Berührungen beruhigen Dein Nervensystem, vermitteln dem Körper ein Gefühl von Sicherheit und geben Dir ein wohliges Gefühl.

 

Mikro-Auszeiten

Nimm Dir zwischen Terminen oder Aufgaben 1–2 Minuten Pause. Ohne To-dos, ohne Scrollen, ohne Input, ohne Listen in Deinem Kopf. Schließe die Augen und lausche, spüre und lenke Deine Konzentration auf Deinen Atem. Atme ein paar Mal bewusst und tief ein und aus und dann gehe zur nächsten Aufgabe über. 

4. Ätherische Öle für mehr Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit beginnt im Moment und oft hilft uns ein Duft, genau dort anzukommen. Ätherische Öle sind kraftvolle Begleiter, um Dich im Alltag immer wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen, Deinen Geist zu klären und Dein Nervensystem zu beruhigen. Sie wirken über das limbische System direkt auf Deine Emotionen, schenken Dir innere Präsenz und fördern bewusste Entscheidungen.

Wusstest Du, wie schnell ätherische Öle wirken?

  • Nach 2 Sekunden erreichen die Moleküle Dein Gehirn.
  • Nach 2 Minuten sind sie in Deinem Blut.
  • Nach 20 Minuten haben sie jede Zelle erreicht.

Ich denke, die Zahlen sprechen für sich und machen deutlich, warum sie Dich tatsächlich dabei unterstützen können, Dich in den Moment des Jetzt zu bringen.

Hier einige Empfehlungen, die Dich für Deine tägliche Achtsamkeitspraxis

Lavendel 

lädt zur inneren Ruhe ein. Besonders in Momenten der Anspannung oder am Abend kann sein Duft helfen, den Tag ausklingen zu lassen.

Zitrone 

bringt Frische und Klarheit. Ideal, wenn Du Dich neu ausrichten oder Deine Gedanken ordnen möchtest, ob bei der Arbeit, beim Meditieren oder beim Reflektieren.

Weihrauch 

unterstützt Dich dabei, den Blick nach innen zu richten. Er begleitet Dich in Zeiten der Stille, der Ruhe oder bewusster Atempausen.

Grounding 

schafft einen Raum der Stabilität. Gerade dann, wenn das Außen laut ist oder Du Dich energetisch zerstreut fühlst, kann es helfen, Dich wieder zu zentrieren.

Orange oder Grapefruit 

erinnern an die Leichtigkeit des Moments. Ihr Duft lädt dazu ein, die kleinen Freuden des Lebens bewusst zu spüren.

 

Anwendungstipps: 

  • Trage ein bis zwei Tropfen auf die Handflächen auf, reibe sie aneinander und atme den Duft tief ein.
  • Verwende die ätherischen Öle in einem Diffuser in Deinem Raum für eine achtsame Atmosphäre. 
  • Trage das Öl verdünnt auf die Pulspunkte oder Dein Herzchakra auf.
  • Gib ein paar Tropfen in ein Taschentuch oder ein Duftamulett, trage es bei Dir und inhaliere daran, wenn Du den Impuls dafür hast.

Wenn Du die Pflanzenkraft bewusst auswählst und nutzt, helfen die Öle nicht nur dabei, Achtsamkeit jeden Tag zu leben und den Moment zu genießen, sondern unterstützen auch genau das, was Du gerade brauchst. Ob Aktivierung, Entspannung, Erdung oder einfach einen wohligen Duft, der Dich erfreut. Gönne Dir jeden Tag Momente des Wohlgefühls, indem Du Deinen Lieblingsduft auswählst und bewusst riechst. Damit erzielst Du sogar eine doppelte Wirkung, denn Du übst Dich darin, Dich auf den Duftmoment zu fokussieren und zugleich wirken die Pflanzenextrakte auf Körper, Geist & Seele.

woman in the field feeling free at peace in nature holding

5. Achtsamkeit als Werkzeug der Verkörperung im Human Design

Achtsamkeit ist ein wichtiges Werkzeug, um sein menschliches Design zu verkörpern. Sie lenkt den Fokus ins Jetzt, in den Moment. Sie ist die Brücke, die Dich vom Denken ins Spüren und bewusste Wahrnehmen bringt. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit in Dein Inneres lenkst, wird es erst möglich, zu erkennen.

  • Ein Beobachten, was gerade ist.
  • Ein Fühlen, was dies in Dir auslöst.
  • Ein Erkennen, wo Du gerade stehst.

Erst durch diese bewusste Wahrnehmung wird für Dich sichtbar, wo Du Dich anpasst, wo alte Muster greifen und wo Du gegen Deine eigene Natur handelst.

Gleichzeitig schult Achtsamkeit die Wahrnehmung Deiner inneren Entscheidungsautorität. Körperliche Impulse aus dem Sakral, der Milz oder anderen inneren Zentren werden erst dann wahrnehmbar, wenn Du präsent bist und lernst, ihnen zuzuhören. Anstatt Entscheidungen aus dem Kopf zu treffen, entsteht Orientierung aus dem Körper heraus. So wird Human Design im Alltag lebbar und Entscheidungen werden klarer, stimmiger und nachhaltiger.

Achtsamkeit dient dabei als Werkzeug, um innere Muster zu erkennen, bewusst zu machen und Schritt für Schritt zu lösen. Sie bildet die Basis für bewusste Selbstwahrnehmung, für Selbstreflexion und für Dekonditionierung. Ein wesentlicher Bestandteil von Achtsamkeit ist, wahrzunehmen, ohne zu bewerten oder zu verurteilen. In dieser wertfreien Präsenz wird Entwicklung möglich, weil Du beginnst, Dich selbst anzunehmen. Achtsamkeit ist ein hilfreicher Weg, um damit aufzuhören, Dich selbst zu beschimpfen und über Dich zu ärgern, wenn Dir etwas nicht sofort gelungen ist oder Du aus einem alten Muster heraus reagiert hast. Denn sie übt Dich darin, einfach nur wahrzunehmen. 

7. Fazit:

Achtsamkeit ist eine Einladung, die Liste auf Deinem Zettel oder in Deinem Kopf einen Moment lang loszulassen. Sie bringt Dich dahin zurück, wo Leben wirklich geschieht, in den kleinen Momenten, die Du sonst vielleicht übersehen hättest. Dabei sind diese die einzigen Momente, in denen wir tatsächlich im Hier und Jetzt leben. Verinnerlichen wir, das Hier und Jetzt auszukosten, wird Achtsamkeit zu einer inneren Haltung, einer positiven Ausrichtung und sogar zu einer Lebensart.   

Häufige Fragen

Achtsamkeit bedeutet, bewusst präsent zu sein, ganz bei dem, was gerade ist. Ohne Wertung bewusst wahrnehmen, fühlen, atmen und handeln. 

Weil sie Ruhe ins Denken bringt, Stress minimiert, Dein Nervensystem beruhigt und Dich zurück zu Deiner Essenz führt.

Kleine Rituale reichen aus, wie ein bewusster Atemzug, eine achtsame Teepause, bewusste Schritte beim Gehen, ein kurzer Blick in den Himmel. Alles, was Dich ins Jetzt bringt und den Moment bewusst wahrnehmen lässt.

Nein. Achtsamkeit braucht nur Offenheit für den Moment. Schon wenige Augenblicke können hilfreich sein, um das Leben bewusster zu gestalten und zu genießen.

Hinweis:
Zukunfts-Impuls ist unabhängiger Brand-Partner von Young Living Essential Oils. Die Angaben zu ätherischen Ölen dienen der Inspiration und ersetzen keine medizinische Beratung. Es handelt sich um persönliche Erfahrungen und traditionelle Anwendungen, die unabhängig von Young Living zusammengetragen wurden. Jeder Mensch ist einzigartig. Folge Deiner Intuition und Deinem Körpergefühl bei der Auswahl und Anwendung ätherischer Öle.

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